Lässt sich vom DayTrading leben? - Teil 2 der Reihe

 
Sicher kennen Sie die oft zitierten Statistiken: 95% aller privaten DayTrader sind nach dem ersten Jahr pleite! Das sind ziemlich düstere Zahlen in Anbetracht dessen, dass ich mit Ihnen eigentlich über das DayTrading als eine Lebensgrundlage sprechen wollte. Wie also mit Trading die wirtschaftliche Unabhängigkeit erreichen, während der Großteil aller privaten Marktteilnehmer nicht einmal einen positiven Abschluss am Ende des jeweiligen Monats erreicht?



In vielen Fällen ist es nur eine Frage der Einstellung und eines strukturierten Investmentansatzes!

Wie schwierg Trading ist, hängt einzig allein vom Investor ab. Denn das eigentliche Trading ist im Grunde nicht schwierig: Sie kaufen günstig ein und verkaufen möglichst teuer. Ganz gleich, um welches Produkt es sich letztlich handelt. So leicht das Prinzip jedoch auf den ersten Blick scheint, desto größer die Fallstricke dahinter. Erfahren Sie in unserer zweiteiligen Reihe welche:

 

Teil 2:

Leben vom DayTrading

Teil 1 verpasst? Kein Problem! Hier können Sie den ersten Teil der neuen Reihe auf Trader-Fokus.de nachlesen: Hier klicken!

4. Die Mischung macht's:

Eines sollten Sie sich vor Augen halten: Wenn Sie jeden Monat aufs Neue bei null anfangen und nicht sicher sein können, ob Sie am Ende der vier Wochen alle offenen Rechnungen bezahlen können, dann wird dieser Traum schnell anstrengend. Schaffen Sie sich möglichst regelmäßige Einnahmen, indem sie vorangegangene Überschüsse in längerfristige Anlagen investieren. Vielleicht ein clever verschnürtes Aktienpaket, dass Ihnen regelmäßige Dividenden, zumindest aber eine verlässlichere Performance einbringt. Eine perfekte Ergänzung zum DayTrading. Zumal Sie kurzfristige Hebelprodukte, wie Sie beim DayTrading meist angewendet werden, auch wunderbar nutzen können, um Ihr Portfolio gegen Marktschwankungen abzusichern.

Was ich als Autor von Trader-Fokus.de dazu meine. Ein Aktienportfolio mit einer Dividendenrendite von 3,5 % erwirtschaftet 3.500 Euro auf jede 100.000 Euro. Das könnte steuerfrei sein, solange Sie gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Eine Zuführung von Day-Trading Gewinnen/Teilgewinnen in gute Aktien zahlt sich langfristig sehr gut aus.

Darüber hinaus können Sie beispielsweise Ihr Aktienkonto mit DayTrading absichern. Ein Konzept wäre beispielsweise das X5-Modell mit einem Aktiendepot abzusichern. Es gibt verschiedene Szenarien:

1. Ist das X5-Modell Bullish könnten Sie beispielsweise eine halbe Day-Trading-Position investieren, wenn Sie gleichzeitig ein Long-Portfolio in Aktien zusätzlich führen. Fällt der Markt, dann verlieren Sie deutlich (Fall Long DayTrading - Long Aktien | Markt fällt). Negative Auswirkung. Vorteil ist jedoch, dass die Trefferquote beim X5-Modell sehr hoch ist, demnach die Anzahl negativer Auswirkungen moderat ist.

2. Auf der anderen Seite könnte ein X5-Bearish Signal zum Absichern des Aktienbestandes genutzt werden. Vorteil: läuft der Markt dennoch nach oben, dann dürfte die Auswirkung des Gesamtportfolios geringfügig sein. Denn das DayTrading Vermögen verliert, aber das Aktienvermögen steigt. Ein Teil der Day-Trading-Gewinne kann dann in tiefere Aktienkurse investiert werden. (Fall Short DayTrading - Long Aktien | Markt steigt). Geringe oder keine Auswirkungen.

3. X5-Modell Bearish. Fällt der Markt dagegen wirkt sich dies ebenso wenig auf den gesamten Vermögensteil (DayTrading Position und Aktienposition) aus. Es ist aber immer eine Frage der Diversifikation des Aktiendepots. Natürlich können Unterschiede auftreten, wenn Sie nur wenige und/oder hochspekulative Aktien im Depot besitzen. Daher sollten Sie gute Wachstums- oder Valuewerte breit gestreut haben. (Fall Short DayTrading - Long Aktien | Markt fällt). Geringe oder keine Auswirkungen.

4. Ist das X5-Modell Bullish könnten Sie beispielsweise eine halbe Day-Trading-Position investieren, wenn Sie gleichzeitig ein Long-Portfolio in Aktien zusätzlich führen. Steigt der Markt, dann gewinnen Sie deutlich (Fall Long DayTrading - Long Aktien | Markt steigt). Positive Auswirkung.

 

5. Gebühren und Kosten:

Erkundigen Sie sich nach einem günstigen und auf Sie und Ihre Wunschprodukte zugeschnittenen Broker. Unterschätzen Sie nicht die regelmäßigen Kosten, die durch das DayTrading anfallen. Jeden Cent, den Sie auf diese Weise verlieren, müssen Sie nicht nur mit einer höheren Performance kompensieren. Sie verlieren Ihn auch gleichzeitig doppelt und dreifach, da Sie Ihn hätten reinvestieren können. Selbst sehr kleine Beträge werfen auf diese Weise über Monate und Jahre hinweg beachtliche Summen ab.

Was ich als Autor von Trader-Fokus.de dazu meine. Der am meisten unterschätzte Faktor. Ein Beispiel.

Superanleger A erzielt täglich einen Gewinn bei 240 Tagen pro Jahr. Sein durchschnittlicher Gewinn nach Gebühren beträgt 0,5 %. Anfangskapital 10.000 Euro.
Superanleger B erzielt ebenso täglich einen Gewinn bei 240 Tagen und zwar den absolut gleichen Ertrag. Sein durchschnittlicher Gewinn nach Gebühren beträgt aber nur 0,2%. Der Unterschied resultiert aus höheren Kosten und Gebühren seiner Bank/Brokers. Anfangskapital 10.000 Euro.

Ergebnisse.
Das Vermögen von Superanleger B steigt 10.000 Euro auf 16.153 Euro.

Das Vermögen von Superanleger A steigt 10.000 Euro auf 33.102 Euro.

Obwohl beide Anleger gleich gut sind, hat der Kosteneffekt den Gewinn des Superanlegers B fast halbiert! Zudem hat Superanleger A nun die Möglichkeit auch sein X5-DayTrading Modell von Trader-Fokus.de in ein Komplettangebot (DayTrading und 2 Berufstätigen-Modelle plus Allokations-Modell zu tauschen!). Er hat das Komplettangebot für die nächsten 27 Jahre finanziert.

 


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6. Erfahrung/Zeit:

Geben Sie sich selbst die nötige Zeit, um wichtige Erfahrung an der Börse zu sammeln. Sich gleich zur Aufgabe zu setzen, den Lebensunterhalt über das DayTrading zu verdienen, ist ein sehr hoch gestecktes Ziel. Verdienen Sie sich über einige Monate, möglicherweise Jahre mit geringem Risko (Spielgeld) ein nettes Zubrot, ohne auf sichere Einnahmequellen zu verzichten. Auf diese Weise erleben Sie viele erkenntnisreiche Hoch- und Tiefpunkte, die an der Börse normal sind, aus einer sicheren Lage heraus. Abkürzen lässt sich dieser letzte Schritt nur, indem Sie sich kontinuierlich selbst weiterbilden oder auf einen bereits bestehenden Erfahrungsschatz von erfolgreichen Tradern und Experten aufbauen.

Was ich als Autor von Trader-Fokus.de dazu meine. Erfahrung und Geduld sind wichtig. In jungen Jahren ist man sehr ungeduldig - ein Verlustfaktor. Zu viele Trades kennzeichnen häufig diese Übermotivation. Dabei geht es darum, nur durchschnittlich gute, dafür aber kontinuierliche Gewinne zu erzielen. Hilfe suchen sich viele Anleger in Foren - was allerdings nicht als allzu positiv zu werten ist. Denn ist geteiltes Leid in diesem Fall wirklich halbes Leid? Der Beeinflussungsgrad für viele Anfäger ist enorm und das Risiko hinter dieser Form der Expertise gewaltig!

Erfahrung zu sammeln, bedeutet auch, zu forschen oder Dinge auszuprobieren. Reich zu werden ohne Arbeit, geht in der Regel nicht. Herkömmliche Börsenberichte sind oft ohne Mehrwert. Lesen Sie Kommentare und Meinungen, möglichst viele und verschiedene. Dann werden Sie sich bald schon eine eigene Meinung bilden können

Noch ein letzter Tipp: Treten zu viele positive Meinungen auf, dann kann dies ein Indiz für eine bevorstehende Wende sein, genauso bei stark gefallen Kursen, wenn die Nachrichtenlage extrem negativ ist. Lernen Sie auch zwischen den Zeilen zu lesen.

Mehr zu diesen Themen werden Sie bei unseren kostenlosen Erfolgscoach (E-Mail Reihe) erfahren. Melden Sie sich noch heute an.

 

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