Leoni - Was den Kurs bewegt. Trader-Chancen!

Die Aktie von LEONI hat sich in den letzten Monaten stark verbessert. Die fundamentalen Rahmendaten belaufen sich in meinem Value-Ranking-System auf 67 %. Erst ab einem Valuewert von 85 % kann eine Aktie relativ uneingeschränkt erworben werden.

Insbesondere bei einem Kursanstieg wie es LEONI seit Anfang des Jahres vollzogen hat, bedarf es einer Überprüfung dieser fundamentalen Rahmenbedingungen. Dazu habe ich die letzte Analysten- und Investorenkonferenz herangezogen.

Woran sich der Markt derzeit klammert, ist eine Verbesserung des gesamten Geschäftsverlaufs einschließlich wichtiger Elemente der Bilanz.

Dazu gehört unter anderem der Free-Cashflow. Bei sehr guten Qualitätsunternehmen ist der Free-Cashflow positiv. Die Abbildung zeigt aber seit 2012 einen Negativen. Das Unternehmen selbst gibt einen positiven Free-Cashflow für das Jahr 2017 als Ziel an.

Das KGV wird auf Basis der 2017 Gewinne bei etwas mehr als 13 erwartet.

 

 

Unter den Voraussetzungen eines nachhaltigen Free-Cashflows, also nicht nur im Jahr 2017, ist die Akte günstig bewertet. In Hinblick auf den gestiegenen Aktienkurs von 47 % seit Januar, muss der Free-Cashflow nicht nur in 2017 steigen, sondern auch in den Folgejahren. Ansonsten ist das Chance-Risikoverhältnis auf dem aktuellen Niveau nicht gut.

Für den kürzeren Zeitraum war die Konsolidierung oberhalb von 55 € auf die aktuellen 49,83 € erst einmal goldwert.
 

Rein aus technischer Sicht wäre eine Gegenreaktion in Richtung 55 € eine relativ natürliche Angelegenheit. LEONI ist mit der Konsolidierung auf die 50-Tage-Linie zurückgekehrt. Für viele Institutionelle (vor allem in den USA) ist die 50 Tage Linie eine Basisregel.

Und sollte die hohe Erwartung des Vorstandes zur Wirklichkeit werden, dann bietet die aktuelle Basis eine Kaufgelegenheit.

Der Money-Flow war seit dem letzten Hoch nicht mehr erfrischend nachgezogen, blieb aber bei der anschließenden Konsolidierung auf einem relativ hohen Niveau. Die Outperformance zum DAX-Index ist ebenfalls noch intakt, was auf die aktuelle Stärke hinweist.

Eine erste Änderung des Trends ist möglicherweise durch den Verfall unter die 50-Tage-Linie gekennzeichnet. Allerdings sollten Sie es vermeiden direkt an der 50 Tage Linie einen Stopp zu setzen. Ein leichtes Unterschreiten ist in der Regel ebenso üblich. Achten Sie daher bei der Stoppsetzung auf eine ausreichende Abstandsregelung.

Ich habe in meiner langen Karriere als Fondsmanager für Publikumsfonds solche Trades eingesetzt und geliebt und war damit sehr erfolgreich, auch wenn die Basisanlage eine langfristige war.

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