Flash Crash - Wie leicht ist dies möglich?

Verehrte Leser,

Ende Januar war es wieder einmal soweit. Ein Flash-Crash. Diesmal bei einem Standardwert in Singapur. Jardine Matheson - Marktkapitalisierung über 21 Mrd. USD. Größer wie die Deutsche Bank, etwas kleiner als bei Fresenius Medical Care. Schauen Sie sich den Chart genau an. Es ist kein Datenfehler.

 

 

Das sind typische Erscheinungen bei regelbasierten Programmen wie Trendfolge-, CTA-, TargetVol - und RiskParitiy-Investoren usw.!

Der letzte große Flash-Crash bei einem Index kam am 06. Mai 2010 zustande. Der Dow fiel innerhalb von 36 Minuten ab 10.32 Uhr unserer Zeit. Von Börsenbeginn zum Tief lagen 9 %. Die Schuldigen wurden als Algorythmen Trader ausgemacht.

In den letzten Jahren ist der Anteil von regelbasierten Programmen exzessiv gestiegen. Damit ergibt sich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von derartigen Ereignissen.

Die Popularität der sogenannten "Robo-Trades" birgt ein verstecktes, aber latentes Gefahrenpotenzial für die Märkte. Aber auch die harmlosen ETF's sollten nicht unbedingt unterschätzt werden.

Ich kann mir vorstellen, dass diese "passiven" Anleger vor allem in der Endphase einer Bewegung extrem nervös werden. Verkaufen Sie, dann wird das ebenfalls zur Beschleunigung der Abwärtsbewegung führen. Das wäre wohl ein echter "Schwarzer Schwan".

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